| Röhrenbunker Reichensperger Platz |
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Il n'y a pas de traductions disponibles Architektur des Anstoßes Der Röhrenbunker unter dem Reichensperger PlatzBunker des Jahres 2009Als Architektur zum „Anstoßen“ kann man das beinahe unsichtbare Luftschutzbauwerk in Röhrenform unter der denkmalgeschützten Parkfläche vor dem Oberlandesgericht nur schwer bezeichnen. Allenfalls die Anwohner konnten Anstoß nehmen an der Besucherschlange, die sich während der Öffnungszeiten zum Denkmaltag am 13. September rund um den Platz bildete. Einen derartigen Besucheransturm hat der für nur 180 Personen ausgelegte Bunker in den letzten 65 Jahren wohl nicht erlebt, wenn auch die rund 1000 historisch interessierten Kölner nur nach und nach in kleinen Gruppen in die so genannte Angströhre hinabtauchen konnten. Doch nach der Wartezeit von bis zu einer Stunde wurden die Besucher mit einem Einblick in das 130 qm große längst vergessenes Bauwerk belohnt, welches zahlreichen Menschen während der 262 Luftangriffe auf Köln das Leben rettete.
Die mit vier WCs ausgestattete und in fünf Teilabschnitten ausgeführte Schutzröhre kann über zwei Eingänge durch die gasdichten Stahltüren des Schleusenraumes betreten werden. Dass sich im Volksmund trotzdem der Spitznahme „Massengrab“ für derartige Luftschutzräume durchsetzte, liegt vor allem daran, dass die Insassen bei Bombentreffern im Nahbereich nur geringe Überlebenschancen hatten. Die dünne Betondecke von ca. 45 cm bot fast keinen Schutz gegen durchschlagende Sprengkörper. Dies hatte sich schnell unter der Bevölkerung herumgesprochen, welche daher bevorzugt den nah gelegenen Zoo Bunker aufsuchte. ![]() Abb.: Vereinfachter Grundriss des Tiefbunkers am Reichensperger Platz (Skizze: CRIFA) |







