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Hochbunker Marktstraße PDF Imprimer Envoyer
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Architektur des Anstoßes

Der Hochbunker in der Marktstraße 6c

Bunker des Jahres 2006

Der Hochbunker wurde als einer der sog. "Kirchenbunker" von Hans Schumacher entworfen. Der am 19. Juli 1891 in Bonn geborene Architekt Hans Schumacher entwickelte mit dem ihm übertragenen Auftrag zum Bau zahlreicher Hochbunker zu Beginn der 40er Jahre einen für Köln später als charakteristisch zu bezeichnenden Typ des sogenannten „Kirchenbunkers“. Neben der anfänglichen Annahme einer Bombardierung durch Tarnung des Bauwerkes als Kirche entgehen zu können, stellte sicherlich die architektonische Integration der Bunker in das städtische Umfeld, die Hauptmotivation zur Wahl dieser Bauform dar.


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Neben der durch die Bauvorschriften vorgegebenen, rechteckigen Grundform, besitzen alle Gebäude jedoch den charakteristischen Turmanbau an der Giebelseite, der gleichzeitig durch integrierte Lüftungsöffnungen der Sauerstoffversorgung des Innenraumes dient. Eine differenzierte Gestaltung ist dann wiederum im Bereich der Dächer, der Türme und der angebrachten Schmuckelementen zu beobachten.


Kölner Hochbunker Marktstrasse 6c - Grundriss
Abb.: Grundriss 1. OG des Kölner Hochbunkers in der  Marktstrasse 6c  (Skizze: CRIFA)


Der Hochbunker in der Marktstraße wird heute im Erdgeschoss durch einen Schützenverein genutzt. Die anderen Etagen dienen zwar zu Teilen als Lagerfläche, sind jedoch  zu großen Teilen original erhalten. Umbauten haben hier nur sehr wenige stattgefunden.


 
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