| 100 Jahre Feste Wagner |
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| News | ||||||
| Écrit par Michael Oehlrich | ||||||
| Mardi, 20 Juillet 2010 20:23 | ||||||
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Am 11. und 12. September feiert die ADFM das 100 – jährige Jubiläum der von Ihr betreuten Feste Wagner (Groupe Fortifiée l’Aisne – oder auch Fort de Verny genannt) Das CRIFA gratuliert der ADFM und ihrem Präsidenten Raymond Decker – und wünscht ihren Aktivitäten weiterhin viel Erfolg! Zur Feier hat sich die Association einiges einfallen lassen: es gibt Führungen in unterschiedlicher Länge, Vorführung eines funktionsfähigen Panzerturms mit einer 10 cm Kanone, Vorführungen von Gruppen, mehr als 100 Teilnehmer, in historischen Uniformen etc. Die wesentliche Aufgabe der Feste Wagner bestand darin, das Tal der Seille und die südlichen Zugangsstraßen nach Metz zu schützen – bzw. zu kontrollieren. Bis Mitte der 70 er Jahre wurde sie von der französischen Armee unterhalten.Seit 1982 bemüht sich die „Association pour la Découverte de la Fortification Messine“ – kurz ADFM genannt,- und ihre ehrenamtlichen Helfer um die Wiederherstellung und Erhaltung dieser hoch interessanten Anlage. Wie man sehen kann – mit erheblichen Erfolgen!
1. Die Infanteriewerke (IW) von Verny und Avigny 2. Die Stützpunktgruppen Seille im Süden und Lamencé im Norden. Hier befand sich auch die Kommandozentrale. 3. Zwei Panzerbatterien - eine für 4 x 10 cm Kanonen und eine für 4 x 15 cm Haubitzen 4. Eine vom Fort unabhängige Schirmlafettenbatterie (SLB) mit 2 langen15 cm Geschützen, die mit der Bahn transportiert werden konnten. 5. Zur Nahverteidigung 2 x 7,7 cm und 20 x 5,3 cm Geschütze – in Kasematten oder Kaponieren. 6. 4 Artilleriebeobachtungsstände und 11 Infanteriebeobachter 7. Eine Elektrizitätszentrale – mit Deutz Dieselmotoren – neben der Haubitzbatterie 8. Ein Wasserreservoir für 2000 m3 – mit Versorgungssträngen zu den verschiedenen Bauwerken Jedes Bauwerk war mit einem Drahthindernis umgeben. Auf dem Gelände befanden sich weiterhin rund 40 Schneckenbeobachtungsstände. Alle wichtigen Gebäude waren zusätzlich noch mit Sturmgittern umgeben. Alle Gebäude, außer der Schirmlafettenbatterie, sind durch bombensichere Hohlgänge miteinander verbunden, deren Länge rund 2 km beträgt.
Die Besatzung hat uns zahlreiche Wandfresken hinterlassen, die wir heute mit Vergnügen bewundern können. Die mit Drahthindernissen umzäunte Fläche betrug 47 ha – bei einer Gesamtfläche der Anlagen von 130 ha (= 1,3 qkm).
Besuchsmöglichkeiten / Öffnungszeiten Von Mai bis Oktober an jedem ersten Wochenende im Monat. Die lange vierstündige Führung kostet 8,- EUR pro Person, die kurze zweistündige 6,- EUR pro Person. Änderungen sind möglich. Sondertermine für Gruppen gibt es nach vorheriger Anmeldung.
Kontakt: www.fort-de-verny-org |



