| Mehl Hans: Feld- und Festungsartillerie |
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| Bücher |
| Written by Michael Oehlrich |
| Wednesday, 01 October 2008 09:28 |
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1450 – 1920, 176 S., Leinen, Hamburg – Berlin - Bonn, 2003 Wer sich schon mit Festungsbau – oder Festungsarchitektur – beschäftigt, wird sich ziemlich automatisch mit Fragen der Bewaffnung von Festungen auseinander setzen. In diesem umfangreich bebilderten und gut recherchierten Werk findet man Antworten dazu. Der Autor diente jahrelang als Ingenieur –Offizier in der Volksmarine. Er ist Verfasser von Fachartikeln und Büchern über die Entwicklung Schiffstypen und der Schiffsartillerie. Vorgestellt und beschrieben werden hier rund 245 Geschütze aus Sammlungen und Artillerie- und Militärmuseen aus aller Welt, sowie weitere Geschütze aus privaten Sammlungen und firmeneigenen Kollektionen. Die zahlreichen Abbildungen und Fotos, zum Teil auch farbigen, sind hervorragend. Von den geschmiedeten Bombarden und Mauerbrechern des 15. Jahrhunderts bis hin zu den modernen Schnellfeuergeschützen des 1. Weltkrieges erläutert der Band die Entwicklung der verschiedenen Geschützklassen und -typen im Zeitraum von 1450 bis 1920. Die chronologische Gliederung folgt den enormen Entwicklungsschritten der Technik, wie etwa dem Übergang von Vorder- zu Hinterladern - oder der Einführung moderner Rohrücklaufgeschütze mit Schnellladeverschlüssen. Selbst von der eigenartigen englischen 6-Zoll Festungskanone auf Verschwindlafette aus dem Jahre 1897 findet man eine Abbildung. Das Vorwort stammt von dem renommierten Artilleriespezialisten Herbert Jäger, der hier kurz und präzise die gesamte Entwicklung skizziert. Abgerundet wird das Werk durch ein umfangreiches Quellen- bzw. Literaturverzeichnis.
Das Buch wird zurzeit immer noch in modernen Antiquariaten angeboten.
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Mehl Hans: Feld- und Festungsartillerie - Heeresgeschütze aus 500 Jahren, Band 1,