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Tag des offenen Denkmals 2007 PDF Print E-mail
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Tag des offenen Denkmals 2007

 

 

Das Denkmal-Motto des Jahres 2007 war:  "Orte der Einkehr und des Gebets - Historische Sakralbauten"

 

 

Das Institut für Festungsarchitektur zeigte am 9. September 2007:

 

Zwischenwerk VIII b - Kölner Festungsmuseum

Das am Marienburger Rheinufer gelegene Zwischenwerk VIIIb bildet den südlichen linksrheinischen Abschluss des sog. Äußeren Festungsgürtels, der sich entlang der Militärringstraße erstreckte und zwischen 1873 und 1918 die Stadt Köln vor feindlichen Angriffen schützen sollte. Das 1876 u.a. zur Rheinverteidigung erbaute Werk wurde gemäß des Versailler Vertrages 1926 z. T. geschleift. Allerdings blieben hier Elemente wie der umlaufende Graben, die Kehlkaponiere und die Zugbrücke im Gegensatz zu anderen Kölner Festungswerken erhalten, so dass dieses Werk eine besondere Stellung einnimmt.

Führungen: 10.00 bis 18.00 Uhr - alle 2 Stunden  (Robert Schwienbacher & Team)

Fort VI - Preußische Festung in Deckstein
Das in Decksteinstein gelegene Fort VI wurde 1873 als erstes der zwölf großen Forts in Köln erbaut. Neben dem unbekannten unteren Stockwerk, welches heute unter der Erde liegt wird der sog. Felsengarten und die gärtnerische Gestaltung des Fortgeländes erläutert.

Führung: 13.30 und 15.00 Uhr (Kai-Uwe-Radtke & Team)

Luftschutzturm der Bauart „Winkel“ (Neusser Landstr. 2)
Einer, der noch rund 50 verbliebenen Luftschutzbauten in Köln. Die Bauart "Winkel" wurde nach ihrem Erfinder Ludwig Winkel (am 15.9.1885 in Köln geboren) benannt. Er lernte den Beruf des Baumeisters und arbeitete unter anderem am Bau der "Agnes-Kirche" zu Köln mit. 1916 kam er nach einem Architekturstudium zur Bauabteilung der "Thyssen AG" nach Duisburg-Hamborn. Im hohen Alter von 90 Jahren begann Winkel mit der Malerei (Öl und Wasserfarben auf Leinwand), er malte "Idyllisches" und Ansichten seiner Geburtsstadt Köln. Winkel starb im März 1981 im Alter von 95 Jahren in Duisburg. Der Entwurf für die später realisierten Winkeltürme basiert auf einem Muster des italienischen "Campanile". Die Innovation bestand darin, das bis zu diesem Zeitpunkt "Bunker" und Schutzbauten nur unterirdisch angelegt worden waren, und dass das Kegeldach in Verbindung mit dem zylindrisch gehaltenen Baukörper bombenabweisend sein sollte.

Führungen: 14.00 und 16.00 Uhr (Uwe Kopp & Team)
Lichtbildvortrag: 12.00 Uhr (Bunker in Köln)


 


Auszug aus dem offiziellen Programmheft der Stadt Köln
War erhältlich u.a. im Stadthaus (Deutz) und bei Kölntouristik.

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Die kostenlos ausgegebenen Handouts am Winkelturm, Fort VI und Zwischenwerk VIII b

Kurze Informationen im DIN-A5-Format

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