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Tag des offenen Denkmals 2005 PDF Print E-mail
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Written by CRIFA   
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Köln - Tag des offenen Denkmals 2005 (Titelbild Winkelturm)

Hier in Köln fand er 2005 erneut einen Tag früher statt, am Samstag den 10. September. Die deutsche Stiftung Denkmalschutz hatte das Motto "Krieg und Frieden" und wie immer einige Informationen dazu bekanntgegeben; das offizielle Programmheft lag inzwischen im Stadthaus aus (Auszugsweise: siehe unten).


Das Titelbild zeigte den zum ersten Mal geöffneten Winkelturm in Köln-Niehl (siehe unten).



Das Institut für Festungsarchitektur zeigte am 10. September 2005:

Fort VI - Deckstein
Das in Decksteinstein gelegene Fort VI wurde 1873 als erstes der zwölf großen Forts in Köln erbaut. Neben dem unbekannten unteren Stockwerk, welches heute unter der Erde liegt wird der sog. Felsengarten und die gärtnerische Gestaltung des Fortgeländes erläutert.

Führung: 12 Uhr (Robert Schwienbacher & Team)

Zwischenwerk VIII b - Marienburg/Rodenkirchen
Das am Marienburger Rheinufer gelegene Zwischenwerk VIIIb bildet den südlichen linksrheinischen Abschluss des sog. Äußeren Festungsgürtels, der sich entlang der Militärringstraße erstreckte und zwischen 1873 und 1918 die Stadt Köln vor feindlichen Angriffen schützen sollte. Das 1876 u.a. zur Rheinverteidigung erbaute Werk wurde gemäß des Versailler Vertrages 1926 z. T. geschleift. Allerdings blieben hier Elemente wie der umlaufende Graben, die Kehlkaponiere und die Zugbrücke im Gegensatz zu anderen Kölner Festungswerken erhalten, so dass dieses Werk eine besondere Stellung einnimmt.

Führungen: 10.30, 12.00, 14:00, 16:00 und 18.00 Uhr (Ivo Schenk & Team)
Austellung: 10 bis 20 Uhr (Grosse Gemäldesonderausstellung 1870-1918)

Luftschutzturm Bauart „Winkel“ (Neusser Landstr. 2)
Einer, der noch rund 50 verbliebenen Luftschutzbauten in Köln. Die Bauart "Winkel" wurde nach ihrem Erfinder Ludwig Winkel (am 15.9.1885 in Köln geboren) benannt. Er lernte den Beruf des Baumeisters und arbeitete unter anderem am Bau der "Agnes-Kirche" zu Köln mit. 1916 kam er nach einem Architekturstudium zur Bauabteilung der "Thyssen AG" nach Duisburg-Hamborn. Im hohen Alter von 90 Jahren begann Winkel mit der Malerei (Öl und Wasserfarben auf Leinwand), er malte "Idyllisches" und Ansichten seiner Geburtsstadt Köln. Winkel starb im März 1981 im Alter von 95 Jahren in Duisburg. Der Entwurf für die später realisierten Winkeltürme basiert auf einem Muster des italienischen "Campanile". Die Innovation bestand darin, das bis zu diesem Zeitpunkt "Bunker" und Schutzbauten nur unterirdisch angelegt worden waren, und dass das Kegeldach in Verbindung mit dem zylindrisch gehaltenen Baukörper bombenabweisend sein sollte.


Führung: 11 Uhr (Uwe Kopp & Team)

Lichtbildvortrag "Luftschutzbunker in Köln - Sachstand einer Forschung"
(im Kulturbunker-Mülheim)

Viele Impressionen der (Hoch-)Bunkeranlagen im Kölner Stadtgebiet. Spannend zusammengestellt mit vielen Aufnahmen von Damals und Heute, werden die Standorte anhand einer Karte im Detail aufgezeigt. Interessante technische sowie bautechnische Aspekte runden den fachkundigen Vortrag ab.

Vortrag: 15 Uhr (Uwe Kopp und Rainer Monnartz)

 


Auszug aus dem offiziellen Programmheft der Stadt Köln
War erhältlich u.a. im Stadthaus (Deutz) und bei Kölntouristik.

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Die kostenlos ausgegebenen Handouts am Winkelturm und am Zwischenwerk VIII b
Kurze Informationen im DIN-A5-Format

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