| Casemate de Bourges |
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| Geschichte |
| Written by Michael Oehlrich |
| Tuesday, 05 January 2010 14:01 |
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So z. B. im Fort de Vaux, Rozelier, Déramé, les Sartelles jeweils 2 – oder am Zwischenwerk von Froideterre 1, im Fort d’Uxegney 2 (Épinal), Fort de Bruley, Ecrouves etc. je 1 (Toul), Woher stammt der Begriff? Die „Casemate de Bourges“ wurde 1895 von dem Oberstleutnant (Commandant du Génie) Laurent entwickelt und auf dem Schießplatz von Bourges, Departement Cher, 18, getestet. Es handelt sich hierbei um ein relativ einfaches Bauwerk mit zwei Etagen, aus Beton, für 2 schnell feuernde Geschütze. Die erste dieser Kasematten wurde im Fort d’Haudainville installiert. In der Regel baute man sie an der rechten und/oder linken Flanke eines Forts oder eines Zwischenwerkes - (z. B. im Fort de Vaux). Ihre Aufgabe bestand im Wesentlichen darin, im Falle eines Angriffs wirksames Flankenfeuer zu geben. Zu Anfang waren sie mit Geschützen Modell Lahitolle 9,5 cm ausgerüstet, nach 1897 jedoch ausschließlich mit den moderneren 7,5 cm Geschützen, Modell 1897 - auf einer Speziallafette. So erreichte man eine größere Reichweite – maximal bis ca.
Die Geschütze standen in zwei voneinander getrennten Räumen und waren ebenerdig - in der oberen Etage - versetzt aufgestellt. Ihre Scharten waren durch eine massive Flügelmauer – ebenfalls aus Beton – vor direktem Beschuss geschützt. Für einen Gegner, der das Fort frontal angreifen wollte, waren sie praktisch unsichtbar. In der unteren Etage – in der Regel unterirdisch, befanden sich die Munitionsmagazine und Ruheplätze für die Besatzung. Diese Flankenkasematten konnten auch unabhängig von einem Fort oder an Kasernenbauten und sonstigen wichtigen Stellen eines Forts errichtet werden. Während des 1. Weltkrieges wurden sie oftmals unterirdisch über Galerien mit dem Kernwerk verbunden. Vereinzelt gab es auch nachträglich eingebaute MG - Scharten An Stelle eines betonierten Beobachtungsstandes konnte auch eine Panzerglocke eingebaut werden. In denen von Vaux und Froideterre befinden sich noch die Geschütze am ursprünglichen Platz. Beide Anlagen gehören zu den nationalen Gedenkstätten in der so genannten „Roten Zone“.
Nach Prof. Gaber, Nancy, wurde die Idee solcher Flankenkasematten von den Deutschen erst verhältnismäßig spät aufgegriffen. 1908 wurde eine solche erstmals in einer der Festen installiert. |






