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Was ist denn ein „Festungsrayon“? |
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Written by Michael Oehlrich
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Sunday, 28 February 2010 09:54 |
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Von Besuchern des Festungsmuseums wird zuweilen die Frage gestellt:
Was ist denn ein „Festungsrayon“?
Eine umfangreiche Erklärung dazu finden wir im Meyers Konversationslexikon. Wir haben sie - stark gekürzt – etwas abgeändert zusammengefasst.
Es ist die bis zu gewissen Grenzen reichende nächste Umgebung permanenter Befestigungen, innerhalb derer die Benutzung des Grundeigentums gesetzlichen Beschränkungen unterliegt – damit die Schusswirkung der Verteidiger nicht beeinträchtigt werden kann und ein möglicher Angreifer nicht begünstigt werden kann.
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Die Kasematte nach Mougin |
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Written by Michael Oehlrich
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Sunday, 07 February 2010 20:27 |
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La casemate du Commandant Mougin
Die Kasematte nach Mougin – eine Besonderheit in der französischen Festungsbautechnik
Man findet sie in einigen Forts oder Batterien im Westen Frankreichs. Einige dieser raren Bauwerke konnten wir besichtigen.
Seit es Befestigungsanlagen gibt, war es stets das Bestreben, wertvolles Geschützmaterial so auf zustellen, dass es einerseits einen Angreifer wirksam stören oder bekämpfen konnte, anderseits aber auch vor einem Beschuss eines Angreifers hinreichend sicher war. So wurden Geschütze schon sehr frühzeitig hinter Scharten oder in beschusssicheren Kasematten aufgestellt. Mit zunehmender Präzision und Reichweite der Geschütze im 19. Jahrhundert wurden neue Konzepte erforderlich.
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Written by Michael Oehlrich
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Tuesday, 05 January 2010 14:01 |
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Man findet sie – mit gewissen Abwandlungen – in zahlreichen französischen Forts oder Zwischenwerken. Insgesamt wurden 46 davon gebaut, allein im Bereich der Festung Verdun waren es 23, in Bereich der Festung Toul nur 8.
So z. B. im Fort de Vaux, Rozelier, Déramé, les Sartelles jeweils 2 – oder am Zwischenwerk von Froideterre 1, im Fort d’Uxegney 2 (Épinal), Fort de Bruley, Ecrouves etc. je 1 (Toul),
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Die neupreußische – oder neudeutsche Befestigungsmethode |
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Written by Michael Oehlrich
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Sunday, 06 December 2009 18:32 |
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Die neupreußische wird zuweilen auch „neudeutsche Befestigungsmanier“ (-methode) genannt. Sie gilt als eine Weiterentwicklung des altpreußischen Systems aus der Zeit Friedrichs II.
In den Jahren nach dem Wiener Kongress (Herbst 1914 – Juni 1815), der eine deutliche territoriale Umgestaltung Mitteleuropas zur Folge hatte, wurden zeitgemäße Festungswerke überall im damaligen Deutschland zur Sicherung der zum großen Teil neu gezogenen Grenzen und der alten festen Plätze benötigt.
Diese „Neupreußische Befestigungs - Methode“ war das Ergebnis von umfangreichen Studien, Versuchen und Überlegungen maßgeblicher Ingenieur-Offiziere der preußischen Armee in der Zeit nach der erfolgreichen Beendigung der Kriege gegen Napoleon I. Zu nennen wären hier:
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