| Aders, Gebhard: Bonn als Festung |
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| Bücher |
| Geschrieben von: Michael Oehlrich |
| Mittwoch, den 06. Juni 2007 um 18:18 Uhr |
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Ein Beitrag zur Topographie und zur Geschichte ihrer Belagerungen. 148 Seiten – mit zahlreichen Abbildungen und Plänen, Veröffentlichung des Stadtarchivs Bonn, Band 12, verlegt bei Röhrscheid, Bonn 1973 Beschrieben werden hier die Entwicklung und die Geschichte der befestigten kurfürstlichen Residenzstadt vom Spätmittelalter bis zum Ende der Festung zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Der letzte Ausbau erfolgte unter französischer Leitung zwischen 1701 und 1703.
Wegen der ungünstigen geographischen Lage lehnte Napoleon I, der die Stadt 1811 besuchte, weitere Befestigungsarbeiten ab. Die umliegenden Höhen - Venusberg und Kreuzberg - hätten dann auch befestigt werden müssen. Beim Bau der U-Bahn und der Tiefgarage im Hofgarten 1969 wurden Reste einer Bastion und einer Kurtine gefunden – die leider den Baumassnahmen vollständig zum Opfer fielen. Heute noch sichtbare Reste der Festung sind der „Alte Zoll“, (auf dem noch zwei eiserne französische Kanonen aus den 40 er Jahren des 19. Jahrhunderts stehen), ein Mauerteil am Cassiusgraben und ein weiterer hinter dem Amtsgericht. Sehr wenig also. Eine außerordentlich interessante Lektüre für „Heimatforscher“ – und Liebhaber der alten, kleinen Festungsstädte, von denen es in Deutschland viele gab. Es gab sie einmal: die kleine Festung und Residenz am Rhein – sogar mit richtigen Bastionen. |







Aders, Gebhard: Bonn als Festung