Festung Köln PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: CRIFA   
Mittwoch, den 07. Juli 2004 um 10:54 Uhr

Festung Köln und der deutsche Festungsbau vor 100 Jahren

Der preußische Festungsbau der Zeit von 1870 bis zum Ende des ersten Weltkrieges 1918 fristet vielfach ein Dasein im Schatten der Ereignisse des letzten Weltkrieges.

Wesentliche Entwicklungen wurden von deutschen Ingenieuren geleistet, die später, nach dem Erliegen der Fortifikationskunst hierzulande - auch bedingt durch den Versailler Vertrag - nicht nur von Frankreich aufgegriffen wurden. Der letzte Stand der Technik, die sogenannten "Feste" bildeten mit ein Vorbild zur wesentlich bekannteren "Maginot-Linie"

 

Auch wenn Köln nicht über den Entwicklungsstand der letzten Generation der "Festen" - wie in Metz, Diedenhofen, Mutzig und Istein - verfügte, so bildet hier der äussere Gürtel mit seinen 12 Forts und 23 Zwischenwerken ein überaus interessantes Spektrum des Festungsbaus.

 

1914 bestand die Festung Köln aus: Festung Cöln - Kartenrekonstruktion 1914/18

  • 12 Forts
  • 23 Zwischenwerken
  • 24 Infanteriestützpunkten
  • 7 Infanterieräumen
  • 18 Artillerieräumen
  • 18 Munitionsräumen
  • 2 Wachträumen (isoliert erfasst)

in der Summe 104 Bauwerke.

1914 wurden weitere 73 Armierungswerke errichtet. Der Ring mit einem Radius von 6,5km um den Dom umschloss 160 km2.

 

Gebaut wurden die Kölner Anlagen zwischen 1873 und 1880; 1887 bis 1891 wurden sie verstärkt und teilweise noch 1907 umgebaut. Die verwendeten Baumaterialien waren bis 1887 ausschliesslich Ziegel, ab da – nach der Brisanzkrise – mit Sandpolstern und Beton verstärkt, ab 1913 ausschliesslich Beton und teilweise armiert.

Die kriegsmässige Besatzung bestand aus rund 52.000 Soldaten und 6.000 Pferden. Die Bewaffnung summiert sich auf 450 Geschütze der Kaliber 3,7cm bis 21cm, 180 Maschinengewehre, 120 stationäre Scheinwerfer und 280 mobile Scheinwerfer.

Es wurde nur ein einziger Panzerturm mit zwei 15cm Kanonen verbaut. Drei Zwischenraumstreichen waren ebenfalls mit Panzerplatten versehen.

Die elektrische Versorgung der Werke wurde in Friedenszeiten aus dem Kölner Stromnetz entnommen; im Kriegsfall versorgten diese ca. 40 Dieselgeneratoren zu 20 und 40 PS. Fast alle Werksteile der Festung waren mit Fernsprechverbindungen verknüpft.

 

 

 
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