| 2000 Jahre – Fortress Britain |
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| Exkursionen |
| Geschrieben von: Michael Oehlrich |
| Dienstag, den 24. November 2009 um 19:34 Uhr |
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Seite 1 von 5 Im Blick: Festungsbau an der Süd- und Ostküste im 19. Jahrhundert Wenn man sich als Liebhaber der „architectura militaris“ etwas mit der Geschichte des Inselreiches beschäftigt, wird man schon bald zu der Erkenntnis gelangen, dass in den Küstenregionen sehr früh schon Befestigungsanlagen entstanden – um möglichen Invasoren vom Kontinent das Betreten der Insel zu erschweren. Das ist den Engländern auch gelungen. Seit dem Jahre 1066 gelangten Feinde nur als Gefangene auf die Insel – wenn sie nicht vorher ertrunken sind. So entwickelte sich gerade diese Küstenregion zwischen Suffolk und Cornwall zu einer der am stärksten befestigten Zonen in Europa. Selbstverständlich lernte man auch, was die Bauweise betrifft, von den Erfahrungen und Entwicklungen auf dem Kontinent. Unter Heinrich VIII begann, etwa ab 1539, ein umfangreiches Festungsbauprogramm zur Sicherung der Süd- und Südostküste. Mit Unterbrechungen und konzeptionellen Änderungen wurde praktisch bis zu Beginn des 2. Weltkrieges weiter gebaut. Zahlreiche Verteidigungsanlagen sind erhalten geblieben und werden entweder vom „National Trust“ oder regionalen Organisationen gepflegt und unterhalten.Die militärische Organisation der Küstenverteidigung wurde erst 1956 aufgelöst. Beschränken wir uns also hier zunächst auf eine ganz kurze Betrachtung des 19. Jahrhunderts. Die nachfolgenden Angaben können nicht vollständig sein. Sie sollen dem Leser aber Anregungen vermitteln, die Region irgendwann einmal selbst zu entdecken. Hier eröffnet sich ein neues „Arbeitsgebiet“ für Festungsforscher vom Kontinent. Es lohnt sich! Brauchbare Literatur dazu habe ich bisher jeweils nur „vor Ort“ gefunden. |






