| Fort XI |
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Parkanlage, Vereinsheime und Veranstaltungen Von 1926-1930 wurde Fort XI von Gartendirektor Fritz Encke zu einer Gartenanlage umgestaltet. Zeugnis dieser Umgestaltung ist heute noch der von Hecken eingefasste Spielplatz auf dem Plateau des Forts.
Lage PIccoloministraße, Köln-Mülheim Außenanlagen Die Parkanlage um das Fort ist frei zugänglich. Innenräume Nicht zugänglich. Führungen Zusätzlich sind nach Absprache für Gruppen auch weitere Termine möglich. Die Dauer richtet sich nach Gruppengröße und Interessenlage und liegt meist bei 1,25 bis 2 Stunden.
KVB Buslinie 159, Haltestelle Mülheimer Ring (Fußweg 900 m)
Geschichte Fort XI verfügt auf der der Stadt zugewandten Seite, der sogenannten Kehle, über eine zweigeschossige Kaserne (Kehlkaserne). Diese bildet einen Winkel von 170°, da das Fort insgesamt auch einen winkelförmigen Grundriss hatte. Um das Fort verlief ein trockener Graben, eingefasst von der sogenannten Escarpemauer auf der Innenseite und der Contrescarpemauer auf der Außenseite. Außerhalb des Grabens war das Fort von einem festen Zaun umgeben, der Graben selbst war mit Drahthindernissen verbaut. Gesichert wurde der Graben durch sogenannte Grabenwehren, von wo aus er mit Waffen bestrichen werden konnte. Von der Kehlkaserne aus konnte man durch den Haupthohlgang über Aufgänge auf das Plateau des Forts gelangen, wo sich zunächst Geschützstellungen und später Stellungen für die Infanterie befanden. Im Gegensatz zu den linksrheinischen Forts, bei denen der Kehlgraben verfüllt wurde, so dass nur noch das Obergeschoss sichtbar ist, ist die Kehlkaserne von Fort XI auch heute noch zweigeschossig erhalten. Vor dem Eingangstor zum Graben vor der Kehlkaserne ist das Wachhaus erhalten. Im Laufe der Zeit wurden die Forts vielfach umgebaut und verstärkt. Gebaut aus Ziegelsteinen, erwies es sich mit der fortlaufenden Verfeinerung der Waffentechnik als notwendig, die Dächer mit einem Sandpolster und einer Betondecke zusätzlich zu verstärken. Diese Verstärkungen mussten aufgrund des Versailler Vertrages 1922 samt der ursprünglichen Erdauflage auf dem Kasernendach entfernt werden, wodurch die Gewölbestruktur heute gut sichtbar ist. Daneben wurden alle „wehrhaften“ Teile des Forts – also die Grabenwehren zusammen mit den Hohlgängen – zerstört und die Wälle mit Breschen unbrauchbar gemacht. Von 1926-1930 wurde Fort XI von Gartendirektor Fritz Encke zu einer Gartenanlage umgestaltet. Zeugnis dieser Umgestaltung ist heute noch der von Hecken eingefasste Spielplatz auf dem Plateau des Forts. In der Zeit nach dem 2. Weltkrieg verfiel Fort XI zunehmend, bevor es durch Privatinitiative für die Jugendarbeit wieder hergerichtet wurde. Darüber hinaus befinden sich in der Kehlkaserne Proberäume, die auch von Wolf Mahn und Zeltinger genutzt wurden. |







