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Lieber Leser,
die Festung Köln bietet dem bautechnisch Interessierten ein breites Spektrum preußischer Ingenieurkunst. Es mag vieles zerstört und nur einiges erhalten sein,- so stellt gerade dies eine faszinierende Herausforderung an die Festungsforschung dar. Und gerne möchten wir Ihnen beweisen, dass die Kölner Festungsgeschichte überaus spannend sein kann und Heimatkunde durchaus nicht nur ein angestaubter Begriff sein muss.

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DGF-Festschrift: Festungsbaukunst in Europas Mitte |
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Geschrieben von: Michael Oehlrich
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Dienstag, den 17. Januar 2012 um 09:54 Uhr |
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Die Deutsche Gesellschaft für Festungsforschung (DGF) hat im vorigen Jahr den dritten Band der Reihe Festungsforschung herausgebracht – mit dem Titel: „Festungsbaukunst in Europas Mitte“.
Es handelt sich hierbei um die Festschrift zum 30 jährigen Bestehen der DGF. Verlegt wird das Buch beim Verlag Schnell & Steiner, Regensburg. Es umfasst 334 Seiten – mit flexiblem Einband und enthält 15 Beiträge - mit zahlreichen Abbildungen und Plänen.
Neben der Festung Wesel (J. Vogt) werden die Befestigung der Stadt Kalkar im 17 Jahrhundert (G.v. Büren), die Wasserversorgung der Zitadelle auf dem Erfurter Petersberg (K. Grobe), die Zeichen- und Entwurfstechnik beim Militär zwischen 1750 und 1820 (M. Klöffler), der Armierungsplan der Festung Jülich aus dem Jahr 1817 (A: Kupka) und theoretische Überlegungen zur „Neupreußischen Festungsmanier“ behandelt (K. T. Weber). Das 300. Todesjahr von Sébastien Le Prestre, Marquis de Vauban, war auf der Tagung in 2007 in Breisach Anlass, Leben und Werk des bedeutenden französischen Festungsbaumeisters zu würdigen. Nicht nur der Mensch Vauban wird dabei einer Betrachtung unterzogen, sondern auch sein bedeutendes Werk.
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Geschrieben von: CRIFA
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Mittwoch, den 15. September 2010 um 09:28 Uhr |
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 Flanders fields als TourTipps erschienen.
Der CRIFA TourTipp „Flanders fields“ führt Sie zu einer Auswahl interessanter, militärgeschichtlicher Stätten aus verschiedenen Epochen in Flandern und Nordfrankreich.
Neben vielen praktischen Tipps gibt es einen Überblick zu den Ereignissen des ersten Weltkrieges in der Gegend rund um Ypern. Integriert sind auch Besuche von Bauwerken, Anlagen und Relikten anderer Epochen, wie z.B. Teile des Atlantikwalls aus dem Zweiten Weltkrieg oder auch ein Bunker aus dem Kalten Krieg. Zum einen, weil sie am Weg liegend unbedingt einen Besuch wert sind, zum anderen, weil sie zeigen, wie sich die Rollen militärstrategisch bedeutsamer Stätten im Lauf der Geschichte wandeln.
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Festungsartillerie in Frankreich im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts |
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Geschrieben von: Michael Oehlrich
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Dienstag, den 26. Juli 2011 um 20:07 Uhr |
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Eine kurze Anmerkung („L’artillerie de l a revanche“ - so eine Bezeichnung auf S. 12 bei Ferrard)
Nachdem sich im Krieg von 1870/71 die Überlegenheit der gezogenen preußischen Hinterlader manifestiert hatte, wurden auch in Frankreich nur noch solche Geschützmodelle für die Feld- Festungs- und Belagerungsartillerie eingeführt. Die Entwicklung begann allerdings bereits in den 1860 er Jahren – wurde aber nicht so intensiv betrieben wie in Preußen. Napoleon III war in dieser Beziehung nicht ganz so weitsichtig wie Napoleon I.
Nach Beendigung des Deutsch - Französischen Krieges wurde zunächst eine große Zahl der noch vorhandenen 16-Pfünder Bronzekanonen umgebaut. Sie wurden aufgebohrt, mit Zügen und einem Schraubverschluss nach Reffye versehen. Bereits zwei Jahre nach Kriegsende standen rund 850 solcher Rohre zur Verfügung. Sie hatten nun ein Kaliber von 13,8-cm und erreichten eine Schussweite von rund 5800 m. Für diese Zeit ein recht ordentliches Ergebnis. Merkwürdigerweise wurden noch 1882, obwohl zu dieser Zeit bereits der gezogene 22-cm Mörser M 1880 eingeführt war, noch 600 des alten Vorderlader-Bronzemodells M 1839 15, 22, 27, und 32 cm nachgefertigt.
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Preußische Festungsartillerie |
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Geschrieben von: Michael Oehlrich
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Freitag, den 04. Februar 2011 um 20:03 Uhr |
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im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts
Wer auch immer sich mit dem Thema Festungsbau – oder Festungsarchitektur – der „architectura militaris“ beschäftigt, kommt dabei auch fast automatisch mit dem Thema „Festungsartillerie“ in Berührung. Darüber könnte man sicherlich mehrere Bücher schreiben. Wir wollen hier nur einen kurzen Überblick über die deutsche Festungsartillerie im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts vermitteln – im vollen Bewusstsein, dass noch reichliche und schwierige Archivarbeit vor uns liegt und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
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